Werte und Normen

Egal, ob muslimischer, buddhistischer, christlicher oder auch kein Glaube, das Fach Werte und Normen ist für alle da und gibt durch vielfältige Themen des Alltags (Freundschaft, Familie, Erfolg/Misserfolg) Möglichkeiten, sich intensiv mit seinen Mitmenschen auszutauschen oder auch sich selbst besser kennenzulernen. Das Nachdenken, der Austausch und die Diskussion zu uns täglich betreffenden Themen bietet den Schülern vor allem die Möglichkeit eine eigene Meinung zu bilden.

Durch die Vielfalt an Religionszugehörigkeiten in einem Kurs werden Unterrichtsthemen wie „Weltreligionen, Familienzusammenleben, Feste im Alltag, ...“   lebendig und spannend. Die Vermittlung wesentlicher Wertvorstellungen und Normen geschieht dabei auf der Grundlage weltanschaulicher Neutralität. 

 

WuN 1Das Fach Werte und Normen orientiert sich an den vier Kantischen Grundfragen:

  1. Was kann ich wissen?
  2. Was soll ich tun?
  3. Was darf ich hoffen?
  4. Was ist der Mensch?

Unser Ziel ist dabei, die Schüler zu befähigen, selbst zu denken, mit sich einstimmig zu denken und sich in andere hineinzudenken. Als Alternative zum kirchlich gebundenen Religionsunterricht ist das Fach Werte und Normen an unserer Schule in jeden Jahrgang vertreten.

Mit der Schulanmeldung entscheiden sich die Eltern im Namen ihrer Kinder für das Fach evangelische Religion, katholische Religion oder Werte und Normen. Sollte ein Wechsel zum jeweils anderen Fach geplant werden, so geschieht dies in der Regel vor den Sommerferien. Dies muss über einen schriftlichen Antrag der Eltern, ab dem 14. Lebensjahr durch die Schüler selbst mit Unterschrift der Eltern, bis zu den Osterferien an die Schulleitung stattfinden.

Die Leitthemen für die einzelnen Jahrgänge finden sie hier.

Das Schulinterne KC finden sie hier.

 

Schüler fördern und fordern

Im Fach Werte und Normen findet jährlich im Jahrgang 5 eine Information zum Indienprojekt statt. Darauf aufbauend beteiligt sich die Fachgruppe mit ihren Schülern am jährlichen Adventsbasar mit selbstgebackenen Keksen oder kleinen Basteleien.

In Zusammenarbeit mit der „Gesellschaft der Freunde des Morgenlandfestivals“ entstehen in von Zeit zu Zeit in unterschiedlichen Klassenstufen kleine Projekte, welche dann auch öffentlich präsentiert werden. Hier geht es vor allem um das Miteinander und den Austausch der Kulturen oder auch um die Einsicht der Jugendlichen in eine andere Lebenswelt. 

Je nach Kursgröße und Beschaffenheit versuchen wir in Zusammenhang mit dem Thema „Anders sein“ einen Besuch in der Paul-Moor-Schule zu organisieren und uns dort den Lebensalltag der Schüler einmal anzuschauen.

Die Gärten der Weltreligionen stehen im Zentrum der Schule, werden von den Schülern aber viel zu selten wahrgenommen. Bei der Behandlung der verschiedenen Religionen und Feste bieten sie einen praktischen Unterrichtsraum und regen zum Austausch an.

Frau Bartholomäi

Frau Bartholomäi

Fachobfrau Werte und Normen

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