„Wenn fünf Personen in einen Raum gehen und sechs wieder heraus kommen, dann muss einer wieder rein, damit der Raum leer ist“

Viele dürften eine solche Aussage aus ihrem eigenen Mathematikunterricht als weltfremde „Mathematikerlogik“ bestätigen und beschreiben Mathematik als ein Fach, das Probleme schafft, die es nicht gibt.

Moderner Mathematikunterricht soll dieser falschen Sicht entgegenwirken und von Beginn an zur Erkenntnis leiten, dass die Mathematik nützlich ist „Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen“. Das Fach eignet sich dabei besonders dazu, in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen, zu erwerben. Auf der Strecke bleiben soll dabei aber auch nicht, „mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen“ (Grunderfahrungen nach Winter).

In der modernen Fachdidaktik spiegelt sich dies in einem Wechsel von der reinen Stofforientierung zum Erwerb zentraler Kompetenzen wider: Schülerinnen und Schüler sollen u.a. Probleme mit den Werkzeugen der Mathematik lösen, mathematisch argumentieren und ihre Ideen in der Gruppe kommunizieren. Zu erlernen ist dies wiederum nur an konkreten mathematischen Inhalten.
Der Unterricht wird im Sekundarbereich I mit Ausnahme der Klasse 9 und der Klasse 10 des Musikprofils (jeweils dreistündig) vierstündig erteilt, wobei in der Regel mindestens zwei der Stunden zu einer Doppelstunde zusammengelegt werden.

Am Gymnasium „In der Wüste“ ist der graphikfähige Taschenrechner TI-84 Plus eingeführt. Er wird im Rahmen einer Sammelbestellung, die der Schulelternrat organisiert, zu Beginn des Jahrgangs 7 eingeführt.

Rechtliche Grundlage für den Unterricht ist das Kerncurriculum Mathematik.

Um die Notengebung für Schüler und Eltern nachvollziehbar und einsichtig zu machen, wird folgendes Verfahren der Leistungsbewertung praktiziert: Die Gewichtung von schriftlichen Leistungen und sonstigen Leistungen ist ungefähr gleichwertig.

Mathematik ist eines der am stärksten angewählten Fächer für den Unterricht auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA).

Rechtliche Grundlage für den Unterricht ist das Kerncurriculum Mathematik für die Oberstufe.

Auch in der Oberstufe ist die Gewichtung von schriftlichen und sonstigen Leistungen ungefähr gleichwertig.

Es gibt eine Vielzahl an Mathematikwettbewerben u.ä., an denen SuS des GidW teilnehmen bzw. die hausintern organisiert sind. Schülerinnen und Schülern kann die Teilnahme im Rahmen des MINT-EC-Zertifikats angerechnet werden.