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Mit dem Smartphone Leben retten

Notfallmediziner Dr. Andreas Atzeni hat uns kürzlich besucht. Warum? Er hat die Initiative „Defi-League“ ins Leben gerufen – und wir machen mit. Die Kurzform: Defibrillatoren retten Leben. Bei uns im Foyer findet Ihr auch einen Defi. Doch insgesamt fehlt für unsere Region eine Übersicht, wo es solche Geräte gibt. Mit der „Defi-League“ können wir alle solche Geräte aufspüren und melden. Unsere Schule will helfen. Reporterin Lena hat Herrn Atzeni deswegen interviewt, ein Klick auf das Bild öffnet das Interview als Pop-Up:

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Im Mittelpunkt der Defi-League steht also die Idee, Defibrillatoren (AEDs) mithilfe des Smartphones digital zu erfassen und auf einer öffentlichen Karte sichtbar zu machen. Ziel ist es, möglichst alle Geräte in der Region zu dokumentieren, damit sie im Ernstfall schnell gefunden und eingesetzt werden können. Gerade bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute.

Ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator) kann bei lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen durch gezielte Stromstöße helfen, das Herz wieder in den richtigen Takt zu bringen. Moderne Geräte sind selbsterklärend und geben klare Sprachanweisungen. Die Hemmschwelle, im Notfall zu helfen, ist daher oft geringer als viele Menschen vermuten.
Wer an der Defi-League teilnimmt, kann gefundene Defibrillatoren über eine Web-App melden. Für neu erfasste Geräte gibt es Punkte, die in einer Rangliste gesammelt werden. Gleichzeitig leisten die Teilnehmenden einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit ihrer Region. Die Defi-League startet Ende Juli in eine neue Runde. Man kann aber schon jetzt Geräte aufspüren. Hier siehst Du, wie du mitmachen kannst:

Top-Defi-Spürnasen können also sogar etwas gewinnen. Zur Webseite der Defi-League geht es hier: https://defi-league.de/

Dr. Atzeni engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich der Notfallmedizin und der Ausbildung junger Menschen. Mit der Initiative „Kids Save Lives“ setzt er sich gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für präklinische Notfallmedizin dafür ein, Schülerinnen und Schüler frühzeitig im Bereich Wiederbelebung und Erster Hilfe zu schulen. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und junge Menschen zu ermutigen, im Notfall Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu helfen.

Text/Fotos: Tobias Romberg

Kontakt

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49080 Osnabrück

Tel.: (0541) 323-85000

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