Unsere Schülerinnen und Schüler haben die diesjährige Praktikumswoche in der Region Osnabrück erneut hervorragend genutzt. Laut Veranstalterstatistik stellen wir mit 26 Anmeldungen erneut den Spitzenwert der Region – mit deutlichem Abstand vor dem Zweitplatzierten (ein großes Berufsschulzentrum mit 14). Das nächste Gymnasium folgt erst auf Rang 4; wir haben rund doppelt so viele Teilnehmende motiviert.
Warum das zählt: Fünf Tage, fünf Betriebe – echte Einblicke, direkte Kontakte, klareres Bild für die eigenen nächsten Schritte. Die Praktikumswoche ist niedrigschwellig, praxisnah und liefert genau das, was Orientierung braucht: Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers.
Wohin wir gehen: Berufsorientierung an Gymnasien muss sich verändern. KI, Robotik und Automatisierung verschieben den Arbeitsmarkt – vor allem zulasten klassischer Schreibtischberufe. Stärker gefragt werden Tätigkeiten mit körperlicher Präsenz, handwerklichem Können und echter Interaktion mit Menschen.
Dies müssen auch Gymnasien proaktiv berücksichtigen. Die universitäre Bildung nach dem Abitur ist eine wichtige Option, aber nicht der einzige Weg. Kooperationen mit Handwerksbetrieben, Industrieunternehmen, Hochschulen und Stiftungen eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Wege. Praktika, Projektorientiertes Lernen und gezielte Pull-Out-Phasen in der Begabungsförderung sind bereits erprobt und werden bei uns weiterentwickelt.
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