„Was für ein Koch bist du?“
Mit dieser Frage startete Herr Eiken die Informationsveranstaltung zu den Oasentagen im Herbst 2024. Wie es alter Väter Brauch ist, stand er dabei auf einem Tisch im Oberstufenraum. Einige Wochen später gestanden viele der Teilnehmer, dass sie damals nicht so recht verstanden hätten, was damit gemeint war. Viele meldeten sich an, weil sie von den positiven Erfahrungen der letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehört hatten. Zwei Dinge sind somit klar: Die Oasentage haben sich zu einer festen Institution am GidW entwickelt und Herr Eikens Fähigkeiten im Bereich Marketing sind ausbaufähig.
Am 16.01.25 begannen die Oasentage des Jahrgangs 13. 22 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13, Vera Jansen vom katholischen Jugendbüro Osnabrück Stadt und Daniel Eiken trafen sich im Haus Maria Frieden in Rulle. Das Bildungshaus bot den Teilnehmenden die Möglichkeit des Austauschs aber auch verschiedene Gelegenheit der Erholung. Besonders die neugestaltete Kapelle entwickelte sich zu einem Lieblingsort der Gruppe. Schnell konnte die eingangs erwähnte Frage mit dem Thema der zwei Tage erklärt werden. Die Schülerinnen und Schüler überlegten, welche Eigenschaften andere Menschen an ihnen schätzen oder worüber sie Tag und Nacht sprechen könnten. Diese Erfahrungen und Eigenschaften, so die Theorie der „Effectuation“, ermöglichten es den Teilnehmern in der Vergangenheit, Herausforderungen zu meistern und werden ihnen aber auch in Zukunft zur Verfügung stehen, um neuen Herausforderungen zu begegnen. Ihr Kühlschrank ist also gut gefüllt und wird es ihnen zukünftig ermöglichen, kreative Mahlzeiten zuzubereiten.
Mit Hilfe dieser Vielzahl von Talenten war es ein Leichtes für die Teilnehmenden am Nachmittag Start Ups zu gründen und die Positionen im neuen Unternehmen mit ihren Mitschülern zu besetzen. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Großes entstehen kann, wenn man von den vorhandenen Möglichkeiten ausgeht und schaut, wie diese eingesetzt werden können.
Am zweiten Tag machten sich die Teilnehmenden gegenseitig Geschenke, indem sie einander Wünsche und Lob mit auf den Weg gaben. Gestärkt durch die Zuwendung machten sich alle auf den Weg zurück in die Wüste.
Die Oasentage wurden erneut ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins, der die Oasentage von Beginn an mitgetragen hat, sowie die inhaltliche Gestaltung durch Vera Jansen vom katholischen Jugendbüro Osnabrück.
Daniel Eiken
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