Jedes Jahr gestalten Osnabrücker Schulen im Wechsel die städtische Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 mit. In diesem Jahr ist das Gymnasium „In der Wüste“ an der Reihe. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit Beginn des Schuljahres 2025/2026. Am 9. November 2026 wird die Gedenkveranstaltung in der Schlossaula der Universität Osnabrück stattfinden, eine Anmeldung ist dafür erforderlich (dazu folgen bald weitere Informationen).
Im Mittelpunkt steht die szenische Aufführung „Nie wieder ist jetzt!“, die von Schülerinnen und Schülern und Anleitung von Frau Meyer entwickelt wurde. Musikalisch begleitet wird sie vom Wüstenorchester unter der Leitung von Dr. Volker Fastenau. Hinzu kommt die Ausstellung „Menschenwürde“, die während der Projektwoche vor den Sommerferien entstanden ist und nach der Gedenkveranstaltung ab dem 10. November auch im Theater am Domhof zu sehen sein wird.
An dem großen schulischen Gemeinschaftsprojekt wirken zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen mit. Neben den Beteiligten an Aufführung, Musik und Ausstellung bereitet auch die Aulatechnik-AG Licht und Ton für die Veranstaltung vor.
Koordiniert werden die umfangreichen Vorbereitungen von Frau Meyer. Sie hält bei den verschiedenen Projektteilen die Fäden zusammen und entwickelt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie den beteiligten Kolleginnen und Kollegen die Veranstaltung weiter. Über die bisherigen Vorbereitungen, die Bedeutung des Erinnerns und die Frage, warum die Auseinandersetzung mit dem 9. November 1938 auch für junge Menschen heute von großer Bedeutung ist, hat Frau Meyer nun der Osnabrücker Rundschau ein ausführliches Interview gegeben.
Das vollständige Interview gibt es hier: https://os-rundschau.de/kultur/erinnerungskultur/nie-wieder-ist-jetzt-4/
Fotos: Hendrik Langebrake
Text: Dr. Tobias Romberg
938 
