Wie funktioniert eigentlich die Europäische Union? Welche Rolle spielt Deutschland innerhalb der EU? Und was hat Europa ganz konkret mit dem Alltag junger Menschen zu tun?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich am Montag die Klassen 10a und 10e des Gymnasiums „In der Wüste“ im Rahmen des Politik-Wirtschaft-Unterrichts bei einer besonderen Veranstaltung: dem interaktiven Quizformat „Wer wird Europameister?“.
Durchgeführt wurde das 90-minütige Bildungsangebot vom Berliner Verein Bürger Europas e.V. Als Referent war Jan Kraus vor Ort, der die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Themenblöcke führte. Begleitet wurde die Veranstaltung zudem von Michael Steinkamp, Leiter von Europe Direct des Landkreises Osnabrück, der den Kontakt zur Schule hergestellt hatte.
Mithilfe von TED-Abstimmungsgeräten beantworteten die Jugendlichen zahlreiche Quizfragen rund um Europa. Zu den Oberthemen gehörten unter anderem „Jugend in Europa“, „Europa und die Welt“ sowie „Deutschland in der EU“. Nach jeder Fragerunde gab es kurze informative Einordnungen und Erklärungen durch den Referenten, so dass spielerische Wissensvermittlung und politische Bildung sinnvoll miteinander verknüpft wurden. Vertieft wurden dabei Themen wie der EU-Aktionsplan gegen Cybermobbing, das Europäische Solidaritätscorps sowie das EU-Jugendprogramm „DiscoverEU“. Wer die jeweilige Quizfrage am schnellsten löste, bekam einen kleinen Preis.
Besonders positiv fiel auf, dass die Veranstaltung nicht nur Wissen abfragte, sondern die Schülerinnen und Schüler aktiv einbezog und immer wieder Raum für Austausch bot. Durch das abwechslungsreiche Format, kleine Preise und die interaktive Abstimmung entstand eine motivierende Lernatmosphäre. Die Veranstaltung war damit eine gelungene und unterhaltsame Ergänzung zum aktuellen Unterrichtsthema Europäische Union – und zeigte, dass politische Bildung auch auf kreative Weise funktionieren kann. Wir bedanken uns herzlich beim Verein Bürger Europas e.V. sowie Europe Direct vom Landkreis Osnabrück.
Text und Fotos: Dr. Tobias Romberg
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