Das Gymnasium „In der Wüste“ beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ und hat nun zwei entsprechende Schilder im Schulgebäude installiert. Damit setzt die Schule ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sowie für ein respektvolles Miteinander im Alltag.
Die beiden Schilder, die bewusst an klassische Verkehrsschilder erinnern, befinden sich an einem zentralen Ort im Gebäude – im stark frequentierten Bereich zwischen Haupteingang und Aufgang zum Sekretariat – und sind damit für die gesamte Schulgemeinschaft täglich präsent.
Ausgewählt wurden die Motive von Schülerinnen und Schülern zweier Arbeitsgemeinschaften. Zum einen war dies eine Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Miriam Meyer, die schon seit Monaten die diesjährige städtische Gedenkveranstaltung an die schrecklichen Ereignisse rund um die Reichspogromnacht (9. November) vorbereitet. Zum anderen beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft „Gesichter meiner Stadt – Medien“, die von Dr. Tobias Romberg geleitet wird und aktuell Menschen aus aller Welt interviewt, die aus aller Welt einst nach Osnabrück gekommen sind.
Die Idee zur Teilnahme an der Aktion wurde aus der Elternschaft vom Schulelternrat (Jennifer El-Fadel und Ivka Wessels) an die Schule herangetragen. Die Finanzierung der Schilder wurde vom Förderverein der Schule übernommen. Das Gymnasium „In der Wüste“ ist die erste niedersächsische Schule, die sich an dem bundesweiten Projekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ beteiligt. Die Installation der Schilder ist dabei nicht als einmalige Aktion gedacht, sondern als Teil eines langfristigen Engagements der Schule für Demokratiebildung und gesellschaftliche Verantwortung.
Weitere Informationen zu den Verkehrsschildern der Gerechtigkeit: https://verkehrsschilder-der-gerechtigkeit.de/
Text: Tobias Romberg
Fotos: Ivka Wessels
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