Wenn 32 angehende Abiturientinnen und Abiturienten auf Oasentage fahren, dann darf die Entspannung natürlich nicht zu kurz kommen. Wie versprochen, ergaben sich für die gestressten Wüstenschüler auf der Zielgrade ihrer schulischen Laufbahn immer wieder Gelegenheiten innezuhalten und über die Impulse von Ruth Kenkel vom katholischen Jugendbüro und Herrn Eiken nachzudenken. Das Kaminzimmer entwickelte sich dabei schnell zu einem Lieblingsort, nicht nur der Schüler. Doch das Kolpinghaus Salzbergen hatte mehr zu bieten als nur ein lauschiges Plätzchen am Kamin.
Während der zweitägigen Veranstaltung machten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken bewusst, überlegten auf welche Leistungen sie stolz sind und was andere Menschen an ihnen schätzen. Mithilfe dieser Erkenntnisse war es ein Leichtes, eigene Projekte zu entwickeln, in denen die eigenen und die Potentiale der Mitschüler ideal zur Entfaltung kommen. Die Präsentation dieser Ergebnisse rundete den ersten Tag ab. Der zweite Tag begann mit einer Heldenreise, die verdeutlichte, dass hier zwar 32 junge Erwachsene zusammengekommen waren, diese ihre eigene Situation aber sehr individuell wahrnehmen. Anschließend tauschten sich die Schüler aus, welchen Herausforderungen sie begegnen und wie sie diese meistern. Selbst für fordernde Lehrer und Verwandtschaft, die nach Zukunftsplänen fragt, ließen sich Lösungen finden.
Abschließend machten sich die Teilnehmenden Geschenke, indem sie einander Wünsche und Lob mit auf den Weg gaben. Mit diesen Zuwendungen kehrten alle wohlbehalten nach Osnabrück zurück.
Die Oasentage werden durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins, der die Oasentage von Beginn an mitgetragen hat, sowie die inhaltliche Gestaltung durch Ruth Kenkel vom katholischen Jugendbüro Osnabrück ermöglicht.
Daniel Eiken
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