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Großes Publikumsinteresse

Ein inspirierender Auftakt für die weitere Schulentwicklung bis 2035

Am Gymnasium „In der Wüste“ durften wir Prof. Dr. Ferdinand Stebner von der Universität Osnabrück als besonderen Gast begrüßen. Prof. Stebner ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt pädagogische Diagnostik und Beratung. Er forscht praxisnah und empirisch zu Lern- und Transferprozessen in Schule und Hochschule. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf dem selbstregulierten Lernen, dessen Förderung heute als zentrale Kompetenz für junge Menschen gilt.

Seit 2021 leitet Prof. Stebner am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück Forschungs- und Entwicklungsprojekte, berät Schulen und entwickelt Konzepte zur Schul- und Lernkulturentwicklung. Selbstreguliertes Lernen bildet dabei ein Schlüsselthema für die Gestaltung zukunftsfähiger Lernkulturen. https://www.ferdinand-stebner.de/

Der Vortragsabend wurde von einem breiten Publikum besucht. Neben dem gesamten Kollegium des Gymnasiums „In der Wüste“ nahmen auf Einladung auch Lehrkräfte des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte Osnabrück, der Grundschule Wüste, der Oberschule Erich-Maria-Remarque sowie Mitglieder des Eltern- und Schülerrats teil. Auch das Regionale Landesamt für Schule und Bildung war vertreten.

In seinem Vortrag zeigte Prof. Stebner anhand aktueller Daten, wie sich mediale Nutzungmentale Gesundheit und schulische Herausforderungen in der heutigen Schülerschaft darstellen und welche zentrale Rolle Selbstregulation dabei spielt. Dabei arbeitete er unter anderem folgende Aspekte heraus:

  • Lernen ist mehr als reine Wissensaufnahme: Es umfasst Zielsetzung, Planung, Monitoring und Reflexion der eigenen Lernprozesse.
  • In einer sich schnell wandelnden Welt mit Unsicherheiten, Komplexität und Ambiguitätwird Selbstregulation zur Schlüsselkompetenz, um mit Rückschlägen, Ablenkungen und Motivationskrisen konstruktiv umzugehen.
  • Selbstreguliertes Lernen bedeutet nicht einfach „frei zu arbeiten“, sondern einen strukturierten, bewussten und reflektierten Lernprozess, der durch Lernstrategien, Metakognition und eigenverantwortliches Handeln unterstützt wird.

Der Vortrag bildete zugleich den Auftakt zur Verabschiedung unseres Strategie-Papiers „Schulentwicklung bis 2035“. In diesem Strategiedokument werden – ausgehend vom schulischen Leitbild – eine Vision für die Schule im Jahr 2035 sowie zentrale strategische Ziele formuliert.

Gemeinsam wollen wir die Entwicklung unserer Schule so gestalten, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich stark sind, sondern strategisch, resilient und selbstbestimmt lernen, um ihren eigenen Weg in einer komplexen Welt erfolgreich gehen zu können.

Kontakt

Gymnasium "In der Wüste"

Kromschröderstraße 33
49080 Osnabrück

Tel.: (0541) 323-85000

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