Am vergangenen Wochenende haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen weiteren Schritt in ihrer JuLeiCa-Ausbildung gemacht. Im Haus Maria Frieden nahmen sie an einem abwechslungsreichen Workshop teil, der wichtige Grundlagen für die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen abdeckte. Die JuLeiCa-Ausbildung am Gymnasium „In der Wüste“ wird von der Bohnenkamp-Stiftung gefördert und findet in Kooperation mit der CAJ statt. Sie vermittelt praxisnahes Wissen, das die Teilnehmenden später auch im Schulalltag einbringen können – beispielsweise bei der Betreuung oder Leitung eigener AGs.
Auf dem Programm standen Themen wie Trägerstrukturen und die Einbindung ins Bistum, Prävention sexueller Gewalt, Rechte und Pflichten sowie der Umgang mit Konflikten. Besonders der Themenblock zu Rechten und Pflichten war anspruchsvoll, da viel Input vermittelt wurde, bot aber gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Verantwortung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern.
Neben den fachlichen Inhalten kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Abends wurden gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt, die Stimmung war hervorragend und die Gruppe wuchs spürbar zusammen. Auch die Unterkunft überzeugte: gemütliche Zimmer, ein ansprechendes Außengelände trotz wechselhaften Wetters und ein sehr leckeres, vielfältiges Essen im Haus Maria Frieden. Die Kapelle im Haupthaus, in der die Teilnehmenden einen Morgen- und Abendimpuls gestalteten, hinterließ ebenfalls einen bleibenden Eindruck.
Alle Beteiligten blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück. Die JuLeiCa-Ausbildung hat viel Freude gemacht, und manche sind fast ein wenig traurig, dass sie bereits dem Ende entgegengeht. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten – sowohl innerhalb der Schule als auch darüber hinaus –, sich in der Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.
Text: Anne Brockmeyer, Tobias Romberg
Fotos: Anne Brockmeyer
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