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Fortbildung zur Gewaltfreien Kommunikation

Ein Raum für echtes Miteinander

An zwei intensiven Tagen stand nicht Mathe, Deutsch oder Bio auf dem Stundenplan, sondern etwas, das im Schulalltag oft zu kurz kommt – echtes Zuhören, gegenseitiger Respekt und der bewusste Umgang mit Worten. Am 21. und 22. Mai nahmen Schüler*innen an einer Fortbildung zur gewaltfreien Kommunikation teil.

Unter der Leitung von Frau Scetaric tauchten wir in die Grundlagen der von Marshall B. Rosenberg entwickelten Kommunikationsform ein. Im Mittelpunkt standen vier einfache, aber wirkungsvolle Schritte: Beobachtung ohne Bewertung, das Ausdrücken eigener Gefühle, das Erkennen von Bedürfnissen und das Formulieren konkreter Bitten. Durch praktische Übungen, Rollenspiele und Gruppengespräche wurde schnell deutlich, wie viel Konfliktpotenzial sich allein durch Missverständnisse in der Sprache aufbauen kann – und wie kraftvoll Worte sein können, wenn man sie bewusst wählt.

Neben theoretischem Input gab es viel Raum für Selbsterfahrung: Wie gehe ich mit Kritik um? Wie kann ich meine Bedürfnisse äußern, ohne anzugreifen? Und wie schaffe ich es, auch in stressigen Momenten empathisch zu bleiben?

Am Ende waren sich alle Teilnehmenden einig: Gewaltfreie Kommunikation ist kein Zaubertrick – aber ein Werkzeug, das hilft, Beziehungen achtsamer zu gestalten und Konflikte nicht eskalieren zu lassen. Zwei Tage, die nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz geöffnet haben.

Sara Bade

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