Nach insgesamt fünf mitreißenden, fulminanten Lesungen endete unser Projekt "Wem hätten wir denn (sonst) folgen sollen?" - Sebastian Haffner, Geschichte eines Deutschen, am Donnerstag, dem 06. Juni, mit der vielbeachteten Veranstaltung in der Gedenkstätte Augustaschacht. Sieben unserer Lesenden werden das Gymnasium "In der Wüste" nun mit ihrem bestandenen Abitur verlassen und auch unser "Küken" aus Jahrgang 11 besucht die Klasse 12 im nächsten Schuljahr an einer anderen Schule.

Zurück bleiben Herr Imeyer und Herr Allewelt, die sich, bevor Familie Imeyer in ihren mehr als verdienten Erholungsurlaub gestartet ist, schon ganz kurz verständigten, die bisherigen zwei Lesungsphasen in näherer Zukunft mit einem eigentlich logischen dritten Teil (1933-45) abzuschließen. Man darf gespannt sein.

Im Kontext unserer Lesungen haben wir die unglaubliche, stolze, großartige Spendensumme von 570 Euro einsammeln können, welche wir wie vorher besprochen, vereinbart und angekündigt nun als Spende an Exit-Deutschland überweisen konnten. Wir danken allen Spendern für ihre Großzügigkeit, besonders den Eltern eines unserer Lesenden, die so ziemlich jede Lesung begleitet und ohne großes Aufheben alleine schon 150 Euro beigesteuert haben.

Außerdem haben besagte Eltern auch noch viele Bekannte zum Zuhören aktiviert und auch dafür gesorgt, dass die Leistung unserer Schüler nicht nur überregional, sondern auch im Rat- und Kreishaus wahrgenommen wurde, sodass bereits eine neue Anfrage für die Gedenkveranstaltungen anlässlich des 09. Novembers vorliegt. Leider wird zumindest eine Lesende in dieser Zeit im Ausland weilen; ob wir also eine letzte Lesung im November realisieren können, muss noch diskutiert und besprochen werden.

Ich danke Familie Imeyer, Jule, Maya, Insa, Svenja, Laurin, Paul, Philipp und William und allen unseren interessierten Zuhörern. Für alles.

Thomas Allewelt

06 Haffner