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Fulminantes Konzerterlebnis mit über 70 Musikerinnen und Musikern

Das Konzert „Musik-Begegnungen“ am Montagabend war ein Konzerterlebnis der besonderen Art - so war es das erste Mal, dass in der Wüste eine Kooperation zwischen drei Orchestern stattfand. Jedes Ensemble spielte zunächst ein eigenes kurzes Programm. Das Orchester des Ratsgymnasiums unter der Leitung von Dennis Weh machte den Anfang und konnte trotz der kleineren Formation mit einem lebendigen Vortrag überzeugen, was vor allem bei den verschiedenen Rhythmen der Tänze gut zum Vorschein kam. Frauke Cordes vom Gymnasium Oesede dirigierte anschließend in ihrem Programm auch Popsongs wie „Dreams“ von den Cranberries und setzte mit dem Sound des Marimbafons tolle Akzente. Das Wüstenorchester unter der Leitung von Volker Fastenau bestritt den dritten Teil des Konzertes und gab neben dem Finalsatz einer Mozart-Sinfonie auch Filmmusik wie die Forrest Gump-Suite zum Besten.

Das Finale wurde dann von allen Orchestern gemeinsam gestaltet und verdeutlichte mit der Wahl der Komponisten und Stücke den Hauptgedanken des Abends: Werke des russischen Komponisten Schostakowitsch und des Ukrainers Skoryk erklangen nacheinander, bevor Beethovens „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie den umjubelten Abschluss bildete. Das Publikum zeigte sich ergriffen und begeistert, sodass auch Spenden reichlich flossen: Insgesamt 807 Euro wurden gesammelt, die der Arbeit der Osnabrücker Tafel zugute kommen werden. Ein schöner Konzertabend, der die Aulabühne füllte und für den eine Fortsetzung im nächsten Jahr bereits geplant ist.

Volker Fastenau

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