#osnabrueckerschulenbewegenwas

In den letzten zwei Wochen sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern 3527,32 km für den guten Zweck gelaufen.

Im Rahmen der vom GIdW initiierten Spendenlaufreihe Osnabrücker Schulen, in der sich unter dem Hashtag #osnabrueckerschulenbewegenwas Schulen Osnabrücks zusammentun, um gemeinsam durch Sponsorenläufe soziale Projekte zu unterstützen, sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ vom 29.6.-10.7.2020 für ihre Partnerschule in Indien gelaufen. Das Carolinum hatte es bereits vorgemacht und unter der Federführung von Fachobmann Matthias Heck einen virtuellen Spendenlauf nach Afghanistan und zurück organisiert. So entstand im GIdW die Idee einer Spendenlaufreihe in der sich die Schulen gegenseitig nominieren.

Die Schülerinnen und Schüler der „Wüste“ durften deshalb in den letzten Wochen während der Homeschoolingphase je einen Lauf pro Person bei ihrer Sportlehrerin oder ihrem Sportlehrer per Screenshot einer App einreichen, um ihre Laufleistung zu belegen. Die so erlaufenen Kilometer wurden von den Sportlehrern zusammengerechnet, so dass inzwischen eine Klasse als Schulmeister feststeht.

Das, worauf es aber vor allem ankommt ist, dass durch die erlaufenen Strecken Sponsorengelder zusammengekommen sind, die von den Sponsoren direkt an die Indienhilfe Deutschland e.V. überwiesen werden. Die von allen Läufern gesuchte Sponsoren, die bereit sind, für jeden gelaufenen Kilometer einen gewissen Betrag an die Indienhilfe Deutschland e.V. zu spenden, sorgen jetzt dafür, dass sich die Strapazen bei den Läufen auch gelohnt haben.
Damit alle erlaufenen Gelder auch wirklich dort ankommen wo sie so dringend benötigt werden, ist es wichtig, dass die Sponsorengelder bis spätestens Mittwoch, 16.07.2020 überwiesen werden.

Zur Fortsetzung der Reihe der Sponsorenläufe Osnabrücker Schulen, nominiert das Gymnasium „In der Wüste“ die Angelaschule Osnabrück.
Die dortige Fachobfrau Sport, Sonja Hänsel, hat bereits den Staffelstab von Nele Keller, Fachobfrau Sport am GIdW übernommen, um die Spendenlaufreihe an ihrer Schule fortzusetzen.

Das Gymnasium „In der Wüste“ bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Läuferinnen und Läufern für Ihren sportlichen Einsatz und bei allen Sponsoren, die durch ihre Spenden dazu beitragen, dass das GIdW seinem Leitbild gerecht werden und „Verantwortung für sich und andere“ übernehmen kann.

Nele Keller

 

Spendenkonto der Indienhilfe Deutschland e.V.: Bitte überweisen Sie Ihre Spende unter dem Verwendungszweck „Sponsorenlauf GIdW 2020“

Volksbank Osnabrück e.G.
IBAN: DE35 2659 0025 6006 5656 00
BIC: GENODEF1OSV

Sparkasse Osnabrück
IBAN: DE82 2655 0105 1551 7802 71
BIC: NOLADE22XXX

 

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Bericht in der NOZ dazu (Text und Bild: Mona Alker, NOZ)

Sport-Projekt

Nele Keller vom Gymnasium in der Wüste erklärt in einer Pressemitteilung, wie es zu der Hashtag-Idee kam: Es gebe derzeit viele Hilfsbedürftige, denen man nicht allen mit einem einzigen Projekt helfen könne. Daher sei der Gedanke entstanden, "dass wir uns mit den anderen Schulen zusammentun könnten, um so den Weg für noch mehr Hilfsprojekte zu ebnen.“ Es sei aber auch wichtig, die eigenen Schüler mit Ideen für Bewegung zu versorgen, solange der Unterricht zuhause stattfinde.

07 Sponsorenlauf NOZBild (c) NOZ

So nominierte das Carolinum nach kurzer Rücksprache das Wüsten-Gymnasium über seine Webseite für einen Spendenlauf. Das Carolinum zeigte ebenfalls mit einem Spendenlauf, wie sich Solidarität und Bewegung verknüpfen lassen: Bei der Aktion „Das Caro läuft - Spendenlauf 2020“ legten die Schüler insgesamt so viele Kilometer zurück, dass sie virtuell ihre Partnerschule im Norden Afghanistans erreichten. Die Erlöse des Spendenlaufs kamen zur Hälfte der Partnerschule und zur Hälfte der Diakonie in Osnabrück zugute.

Hilfe für Indien

Das Gymnasium "In der Wüste" veranstaltete den dezentralen Spendenlauf vom 29. Juni bis 10. Juli. Die Erlöse daraus sollen der Indienhilfe zugute kommen, denn die indische Partnerschule des Gymnasiums ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. „Bei all dem war uns wichtig, dass wir möglichst schnell Gelder generieren, die direkt den Kindern vor Ort zugutekommen“, erklärt Keller. Als nächstes nominiert das Gymnasium in der Wüste nun die Angelaschule. An dem Projekt wollen sich noch weitere Schulen wie beispielsweise die Domschule Osnabrück beteiligen. Das Gymnasium in der Wüste hofft, dass sich der Hashtag auch in den kommenden Jahren bewährt und immer mehr Schulen an dem Projekt teilnehmen.