Ist ein Kunstunterricht in Zeiten von Corona möglich?
In den vergangenen Monaten beschäftigten sich zwei neunte Klassen (9d/9e) unter der Leitung von Frau Engelhorn mit dem Thema: „Selbstdarstellung im Porträt“. Der Unterricht wurde im Rahmen einer Werkstattarbeit durchgeführt. Das Prinzip der Werkstatt beschreibt im ästhetischen Lernfeld das entdeckende und eigenständige Lernen (vgl. Kirchner, C.; Peez, G. (2005): Werkstatt: Kunst, S. 12).

Der Werkstattunterricht ist eine Form des offenen Unterrichts und findet in speziellen Raumsituationen sowie freier Zeiteinteilung und größtmöglicher Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler statt (vgl. Maier, U. (2014): Lehr-Lernürozesse in der Schule: Referendariat. S. 66.). Aufgrund der Covid19-Pandemie und der Einteilung in „Homeschooling“ und Präsenzunterricht bot sich diese offene Unterrichtsgestaltung optimal an.

Die Schülerinnen und Schüler mussten sich nach einer kurzen Einführung eigenständig einer künstlerischen Darstellungsform widmen und sich diese aneignen. Die Vielfalt und Auswahl an Techniken war enorm! Die Schülerinnen und Schüler probierten sich bspw. in der Malerei, der Fotografie, der Joiner-Fotografie, dem Stencil, der Collage oder sogar in der Line-Art aus. Es wurde geklebt, gesprayed, gemalt, zerrissen und fotografiert – sogar aus Locherschnipseln wurde ein Porträt angefertigt!

Unfassbar, was die zwei neunten Klassen alles ausprobiert haben. Einen Ausschnitt dieser Bandbreite stellen wir hier auf unserer Homepage online, um auch Ihnen diese Kunstwerke präsentieren zu können. Genießen Sie doch bitte gerne eine kleine Kostprobe:

Lena Engelhorn