Wir waren dabei! Ungefähr 100 Fünftklässler erlebten in unserer Aula Andreas Steinhöfel live. Ermöglicht wurde dies vom Carlsen-Verlag und dem Netzwerk der Jungen Literaturhäuser, die unter den aktuellen Corona-Bedingungen die Technik in die Hand nahmen und seine Lesung im Berliner Literaturhaus per Livestream sendeten.

Sehr sympathisch wirkte der Autor und er las nicht nur aus seinem neuesten Buch vor, sondern beantwortete auch Fragen von Schülerinnen und Schülern, die im Vorfeld per Email geschickt worden waren. Dabei musste Steinhöfel gestehen, dass auch ihm manchmal beim Schreiben nichts einfällt. Aber nur kurz, dann hat er wieder viele Ideen. Auch schreibt er lieber in der kalten Jahreszeit als im Sommer und als Schreibziele möchte er gern noch ein Jugendbuch und Erwachsenenroman verfolgen. Also ist „Das Mistverständnis“ der letzte Band von „Rico und Oskar“? Man wird sehen.

Das „Mistverständnis“ ist auf jeden Fall ein Streit. Ein Streit zwischen den beiden eigentlich unzertrennlichen Freunden; die Ursache ist ein Mädchen. Und das ist neu: Rico hat sich nämlich richtig verliebt. Während Rico sich also mit Sarah auf den Weg nach Hessen macht, um das Schneckenkönig-Rätsel zu lösen, kümmert sich Oskar um einen Kriminalfall, der sich auf ihrem Spielplatz in Berlin ereignet hat. Dass am Ende die Wege und die Herzen wieder zusammengeführt werden, erwarten die jungen und alten Leserinnen und Leser natürlich. Die Frage ist, wie hat der Autor das gelöst? Das erfahren wir allerdings nur, wenn wir das Buch - Zuhause oder in der Schule - selbst lesen. Wir sind gespannt, das Interesse ist geweckt!

Dr. Bettina Heck

Autorenfoto (c) Dirk Steinhöfel; Cover (c) Carlsen-Verlag